Migration und Vielfalt

SPD gründet Arbeitsgemeinschaft „Migration und Vielfalt“ in Düsseldorf

Nach ihrem Integrationspolitischen Parteitag im letzten September macht die SPD-Düsseldorf
die Integrationspolitik zu einem zentralen Thema. Vergangenen Dienstag luden die beiden Vorstandsmitglieder
Robert Kekez und Rajiv Strauß die Parteimitglieder sowie interessierte Bürgerinnen
und Bürger zur Gründungsversammlung der neuen SPD-Arbeitsgemeinschaft „Migration
und Vielfalt“ ein. Damit haben sich die Düsseldorfer Genossen als erste Sozialdemokraten in
NRW eine ständige Arbeitsgemeinschaft gegeben, die mit einem Sitz im Parteivorstand und
eigener finanzieller Ausstattung künftig die Integrationspolitik der SPD bestimmten wird.
Als erste Vorsitzende der AG wurde die Landtagsabgeordnete Walburga Benninghaus
gewählt. Sie beschreibt die Ziele sozialdemokratischer Integrationspolitik folgendermaßen:
„Düsseldorf ist die Stadt in NRW mit der größten Vielfalt an unterschiedlichen Herkunftskulturen.
Wir verstehen das aber nicht als Problem, sondern glauben, dass moderne Integrationspolitik
diesen kulturellen Reichtum als Gewinn für unsere Stadt nutzen muss – damit Düsseldorf
zukunftsfähig bleibt!“ Im Dialog mit Vereinen und Verbänden wird die SPD nun konkrete Maßnahmen
zur Integrationspolitik in Düsseldorf erarbeiten und weiterentwickeln.
Dabei stehen unterschiedliche Aspekte wie die interkulturelle Bildungs- und Kulturarbeit, die
aktuelle Situation von Asylbewerbern oder die Förderung von Unternehmertum von Migranten
im Fokus der nächsten Monate.
Für diese Arbeit stehen Benninghaus zwei Stellvertreter und eine Stellvertreterin zur Seite: Die
Ratsherren Ioannis Vatalis und Rajiv Strauß sowie das SPD-Integrationsausschussmitglied Eda
Akcan verstärken nun die Führung der neuen AG.