SPD-Ratsfraktion

Vorschläge der CDU:

Nur kosmetische Korrekturen in der Wohnungspolitik

„Nur 6,2 % öffentlich geförderte Wohnungen bei den aktuellen Wohnbausprojekten in Düsseldorf! Das ist viel zu wenig und wird dem Bedarf nicht annähernd gerecht. Damit wird ja noch nicht einmal der Verlust an öffentlich geförderten Wohnungen kompensiert“, kommentiert Andreas Rimkus, wohnungspolitischer Sprecher der SPD die Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage im Rat.

Rimkus kritisiert auch die Auffassung der Verwaltung, dass eine Miete von 10 € pro qm preiswert wäre. „Preiswert ist das nicht. Wenn man dann noch die Nebenkosten addiert wird schnell klar, dass sich das ein Normalverdiener nicht leisten kann. Wenn das die Zielgröße ist, wissen die Verantwortlichen wohl nicht, was die normalen Menschen dieser Stadt brauchen und vor allem was sie bezahlen können.“

Vor diesem Hintergrund sind die heute bekannt gewordenen Überlegungen der CDU zu einer Quote bei künftigen Wohnbauprojekten für Rimkus auch nicht zielführend: „Viel zu ungenau und zu weich. Eine flexible Quote je nach Bauprojekt reicht doch nicht. Wir brauchen eine feste Quote von 25 bis 30% öffentlich geförderter Wohnraum bei j e d e m Wohnungsbauprojekt. Alles andere ist nur Kosmetik. Die CDU soll endlich mal die Wirklichkeit am Wohnungsmarkt in Düsseldorf zur Kenntnis nehmen.“