SPD-Ratsfraktion

Zukunft NRW-Forum:

OB muss Chancen nutzen

„Die Chance, das NRW-Forum zu retten, darf jetzt nicht an persönlichen Eitelkeiten und parteipolitisch motivierten Rangeleien mit dem Land scheitern“, sagt Bürgermeisterin Gudrun Hock. „Die Initiative bekannter Persönlichkeiten aus der Düsseldorfer Kulturszene sollte von der Stadtspitze konstruktiv aufgenommen werden. Sie bietet die Möglichkeit, dieses wichtige Museum zu erhalten und weiter zu entwickeln.“

Die Debatte um die Zukunft des NRW-Forums hat durch den offenen Brief der Bürgerinitiative „Rettet das NRW-Forum“, der etliche bekannte Persönlichkeiten aus der Düsseldorfer Kunst- und Kulturszene angehören, völlig neue Impulse bekommen. Die Initiative macht sich für einen Erhalt des NRW-Forums stark und schlägt neue Finanzierungsmodelle, z.B. durch eine mögliche Kooperation mit dem Victoria & Albert-Museum London oder einen Freundeskreis bzw. Sponsorenwerbung vor.

Die SPD-Ratsfraktion unterstützt die Bürgerinitiative. „Das Eintreten so vieler namhafter Düsseldorfer Persönlichkeiten für das NRW-Forum macht mehr als deutlich, wie einzigartig das Museum ist und wie wichtig es ist, dieses Haus in seiner jetzigen Konzeption zu erhalten. Das NRW-Forum ist mehr als nur ein Museum. Es ist ein kreatives Ausstellungskonzept, das in den Themen Foto, Design, Architektur und Lifestyle Weltrang hat und diesen Ansatz mit internationalen Museumspartnern ausbauen könnte. Bei einer Abstufung zu einem bloßen Fotokunst-Anbau des Museum Kunstpalast ginge diese einmalige Chance verloren“, befürchtet Bürgermeisterin Gudrun Hock, Kuratoriumsmitglied des NRW-Forums. „Wir werden das auch bei unseren Gesprächen mit dem Land deutlich machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch Dank der Initiative das Land dazu bewegen können, das NRW-Forum weiter zu fördern.“

Hock kritisiert, dass Elbers Helge Achenbach, dem Initiator der Bürgerinitiative offenbar aufgrund persönlicher Animositäten das Gespräch verweigert. „Dieses Verhalten ist unprofessionell“, sagt Hock und fordert ihn auf, diese einmalige Chance für den Erhalt des NRW-Forums nicht verstreichen zu lassen.