Mobilität und Verkehr

SPD fordert Vollschrankenanlage „Am Hackenbruch“

„Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass sich gestern erneut ein schwerer Unfall am Bahnübergang „Am Hackenbruch“ ereignet hat. Die SPD-Ratsfraktion hatte bereits im Februar dieses Jahres darauf hingewiesen, dass dieser Bahnübergang umfassend gegen Unfallgefahren zu schützen ist“, sagt Harald Walter, Mitglied des Ordnungs- und Verkehrsausschusses und Ratsherr in Eller.

Ein entsprechender Antrag wurde aber im Februar von der Mehrheit im Ordnungs- und Verkehrsausschusses abgewiesen, obwohl allen die Problemlage deutlich war und dringender Handlungsbedarf bestand. „Nach dem neuerlichen Unfall an diesem Bahnübergang dürfte klar sein, dass man handeln muß. Wir können nicht mehr auf den Bericht der Sonderverkehrsschau warten. Von Seiten der Stadt muss mit Nachdruck eine Lösung durch die Bahn AG gefordert werden. Das kann nach Auffassung der SPD nur die Errichtung einer Vollschrankenanlage an diesem Bahnübergang sein. Weitere schwere Unfälle sind sonst nicht auszuschließen“, erklärt Harald Walter.

Bislang plant die Verwaltung, in der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 15. Mai 2013 lediglich einen Bericht über die im April erfolgte Sonderverkehrsschau zu geben. Der Bericht der Deutschen Bahn AG liegt allerdings bis heute noch nicht. „Nach den zwei schweren Unfällen ist klar, dass der Übergang besser gesichert werden muss. Weiteres Verzögerungen sind nicht zu rechtfertigen,“ so Harald Walter abschließend.