Martin Volkenrath

U 79 zur Universität:

SPD fordert bessere Taktung in den Hauptzeiten

„Hier wird ein gutes und sinnvolles Verkehrsprojekt vor die Wand gefahren“, kommentiert Martin Volkenrath, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, Berichte über die Überfüllung der Linie U 79 zur Universität. „Hier wurde von Anfang an zu zögerlich vorgegangen. Wir brauchen gerade in den Hauptzeiten noch mehr Züge um den Bedarf zu decken. Die Linie wird gut, ja fast zu gut angenommen. Dem müssen wir Rechnung tragen, sonst wird die Linie unattraktiv und die Kunden werden vergrault.“

Einem Zeitungsbericht zufolge, gibt es Probleme mit Verspätung und Überfüllung der Züge, was auch auf die gestiegene Zahl der Studierenden zurück zu führen ist. Verschärft wird diese Situation noch durch frühere Anfangszeiten der Universität. Die Linie hatte schon bei ihrer Inbetriebnahme vor ca. einem Jahr für Ärger gesorgt. Seinerzeit war die Taktung der Züge nicht ausreichend und der Betrieb endete schon sehr früh am Abend. Erst auf Druck der SPD-Ratsfraktion war ein 10-Minuten-Takt in den Hauptzeiten und längere, den Universitätsbedingungen angepasste Betriebszeiten eingeführt worden.

„Da es jetzt schon wieder nicht reicht, sollte die Verantwortlichen bei der Rheinbahn doch eigentlich freuen. Es zeigt doch, wie notwendig diese Linie ist und wie gut sie angenommen wird“, sagt Volkenrath. „Man muss dann aber auch auf den Bedarf reagieren und die Betriebszeiten und die Taktung anpassen. Eine Lösung wären z.B. zusätzliche Sonderzüge in den Hauptzeiten. Auf keinen Fall darf das so weiter gehen, sonst bleiben am Ende die gefrusteten Kundinnen und Kunden ganz weg und fahren mit dem Auto zur Uni. Das will keiner.“