SPD-Ratsfraktion

SPD gratuliert Fleher Bürger-Interessengemeinschaft

Engagement hat sich gelohnt

Wie die Fleher Bürger-Interessengemeinschaft (FB-I) gestern in einem
Rundschreiben mitteilte, hat die rot-grüne Landesregierung den
Landesbetrieb Straßen NRW angewiesen, den Lärmschutzwall vor der Fleher
Brücke auf 2,50 Meter zu erhöhen. Damit wird nun endlich umgesetzt, was
SPD und Grüne zuletzt in einem Ratsantrag im Düsseldorfer Stadtrat
beantragt hatten. Der Wall wird zeitnah mit einer Gabionenwand (in ein
Drahtgeflecht eingefasste Steine) um einen Meter aufgestockt.

„Wir gratulieren der Fleher Bürger-Interessengemeinschaft zu diesem
lang ersehnten Erfolg. Die Ausdauer und Hartnäckigkeit, mit der die
Bürgerinnen und Bürger seit Jahren für besseren Lärmschutz kämpfen,
ist endlich belohnt worden. Dabei freuen wir uns auch darüber, dass die
lokale Initiative von der rot-grünen Landesregierung aufgegriffen wurde.
Während die Düsseldorfer Verwaltung noch über Zuständigkeiten und
Beschlusslagen lamentierte, hat das Verkehrsministerium nun schnelle
Abhilfe zugesagt. Wer weiß, wie lange es sonst noch gedauert hätte?“,
sagt Andreas Rimkus, Ratsherr aus Flehe.

Nach Informationen der FB-I werden neben der Aufstockung des
Lärmschutzwalls auch weitere Forderungen erfüllt. So ist auch die
Schirmlückenschließung zwischen Wall und Brücke sowie die Errichtung
einer 1,50-Meter hohen Lärmschutzwand auf der Brücke mit
schallresorbierenden Schallschutzelementen zugesagt worden. Darüber
hinaus wurde die europaweite Ausschreibung für den Austausch der
Dehnungsfuge auf der Nordseite der Brücke eingeleitet (der Austausch
soll noch in 2011 erfolgen). Auch die Erneuerung der Fahrbahndecke auf
Rand- und Standstreifen wurde zugesagt, wobei diese erst erfolgen soll,
wenn Asphalte mit verbesserten Lärmminderungseigenschaften zugelassen
sind (ab 2012). Die SPD-Ratsfraktion begrüßt die Zusagen der
Landesregierung und bedankt sich ausdrücklich für die umfangreichen
Aktivitäten.

„Vor diesem Hintergrund hoffen wir, dass nun auch die Bezirksregierung
aktiv wird und grundsätzlich Tempo 80 auf der Fleher Brücke vorschreibt
sowie feste Radaranlagen installieren lässt“, erklärt Martin Volkenrath,
Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses.